Der BürgerBus in der Presse.

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05. Juni 2004     (Kreiszeitung)

Ein überaus positives Fazit zog „BürgerBus"-Vorsitzender Torsten Hoff nach dem ersten regulären Betriebsjahr. Foto:bw

Erwartungen weit übertroffen

Weyher „BürgerBus"-Verein denkt über zweites Fahrzeug nach

WEYHE (bw) • „Wir sind zwar nicht mehr einzigartig, aber immer noch vorbildlich." Dr. Torsten Hoff, Vorsitzender des Vereins „BürgerBus", gab am Donnerstagabend im Hotel Koch einen überaus positiven Bericht über das erste Jahr im regulären Betrieb.

Laut seiner Darstellung mit einer Computerpräsentation übertrafen die Fahrgastzahlen die Erwartungen des Vereins. „Wir denken jetzt über einen zweiten Bus nach."

Dabei freuten sich die ehrenamtlichen Fahrer zu Beginn der zweijährigen

Probephase 2001 noch über jeden der zunächst noch handverlesenen Gäste. „Profis hatten uns gewarnt, wir brauchten einen langen Atem, und das bewahrheitete sich", erinnerte sich Hoff. Das ursprüngliche Ziel von monatlich 800 Fahrgästen übertrafen die Aktiven in den vergangenen Monaten kontinuierlich. Derzeit erreicht der BürgerBus eine durchschnittliche Auslastung von 1000 Gästen pro Monat - in Spitzenmonaten sogar fast 1200.

Jetzt will der Vorstand „eine Arbeitsgruppe gründen und prüfen, wie

die übrigen Ortsteile angebunden werden können, ob dafür überhaupt ein Bedarf besteht und wie sich ein zweiter Bus finanzieren lässt", verriet Torsten Hoff.

Finanziell hängt der „BürgerBus" nicht am Tropf der Gemeinde. Das Projekt lebt vom Fahrkartenverkauf, von Beiträgen eines Sponsors und der ehrenamtlichen Arbeit der Fahrer. Der Weyher Verein hat mittlerweile zwei Nachahmer gefunden - und ist deshalb nicht mehr einzigartig. In Hude und Schwarmstedt fährt jetzt auch je ein „BürgerBus".

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