Im Februar 2001 hatte uns der in Hamburg ansässige Kleinbus-Vertrieb von Mercedes einen Testwagen überlassen.

Nachdem wir im Dezember bereits einen Auwärter (VW) auf dem Leester Weihnachtsflohmarkt unter die Lupe genommen hatten, war dies der zweite der für den BürgerBus in die engere Auswahl genommenen Fahrzeugtypen.
Die Vereinsmitglieder Ursel Wunsch-Bertram, Franz Riedel, Wolfgang Schmidt und die vierköpfige Hoff-Familie haben das Fahrzeug einem Praxistest unterzogen, wozu auch das Beladen mit einem extrabreiten Zwillings-Kinderwagen gehörte. Die Rampe wird einfach von Hand angelegt, was aber völlig ausreichend ist. Eine hydraulische Bühnen hätte zwar den Vorteil, dass damit sogar schwere Elektro-Rollstühle in den Bus gewuchtet werden können, andererseits sind die Kosten dafür sehr hoch und die Hydraulikbühnen sind sehr wartungsintensiv.
Positiv vermerkten die Tester, dass der Zugang vom Fahrersitz zum Fahrgastraum gut gestaltet ist.
Das Innenraum-Angebot ist relativ gut; zumal ja ohnehin nur 8 Mitfahrer zugelassen sind, denn die Bürgerbus-Fahrer haben in der Regel einen Führerschein Klasse 3, und da ist 9 (incl. Fahrer) das Limit.

Anfang März 2001 wurde die Sichtung der Bus-Kandidaten dann mit der Inaugenscheinnahme eines Kutsenits-Busses abgeschlossen.
Auwärter machte am Ende das Rennen
Im April 2001 ist die Entscheidung dann zu Gunsten des Auwärter
Microstar gefallen.